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Die Frage von Glenn an Michael Wagner: Welches war die grösste Herausforderung bei deinen selbstgefertigten Schalen und welche Schale ist deine liebste.

Mal von Anfang, als ich den Kurs bei Rolf Hitz besucht habe, das war der November im Jahr 2018. Meine Mutter musste auch mit, durch sie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen einen Kurs zu besuchen. Da Rolf in der Nähe ist und der Club auch dorthin geht. Dachte ich: Gut buchen wir mal. Hab dann mal eine Mail geschrieben und ja dann gings zum Kurs zu Rolf ins Atelier. Ich kannte ja seine Schalen aus dem Gartencenter Meier in welchem ich auch schon 1-2 oder so gekauft habe…hahaha

Auf jeden Fall dort angekommen am Morgen, ziemlich knapp dran, stand Rolf mit einem Kaffee vor dem Haus. Er begrüsste uns herzlich führte uns ins Atelier und da geschah etwas mit mir was ich nicht beschreiben kann. Auf dem Gestell standen die Rohlinge. Meine Kinnlade hing runter “Oh mein Gott!“ dachte ich was für ein Meister!!

Dann fing es an: “Also zeig mal deine Bonsais!“, ich da meinen “Möchtegern“- Wald

mitgebracht und die an der GV erworbene Zierquitte.

Ein kritischer Blick von Rolf: “Ja da habe ich die perfekten Muster!“ Rolf nahm die Ovale Schablone hervor. Ich war wie in einer anderen Welt für 3 Stunden zagg war der Kurs vorbei. Ich nahm dann noch Ton mit und machte selber noch kleine Schälchen. Ich dachte krass die Zeit verging sehr schnell. Der zweite Gedanke war: Genau das möchte ich auch machen…

Dann ging ich eine Woche später zu Bodmer Ton und kaufte Ton und wollte natürlich, die grössten, schönsten und kuriosesten Schalen machen. Was sich aber bald wieder auflöste und ich auf den Boden der Tatsachen zurückkam als mir 5 Schalen später die ganze Produktion zersprang!!!!

Rolf ermunterte mich weiter zu machen, gab mir Tipps und siehe da es gab doch noch ein paar Resultate. Heute bin ich Rolf für seine Unterstützung sehr dankbar…

Nun zurück zur Frage: Die Herausforderung die für mich am schwierigsten war ist die Zeit richtig einzuschätzen bis der Ton lederhart ist. Das Trocknen zähle ich auch dazu.

Das Glasieren das die Glasur nicht auf der Ofenplatte kleben bleibt. Da gibt es viele Dinge aber die Drei erwähnten waren Tatsächlich die Grössten…

Die aber doch sehr grosse Herausforderung wird es sein auf das Rolf Niveau zu kommen und dem entsprechend auch Bekanntheit zu erlangen.

Meine Lieblingsschalen, die Bilder sprechen für sich:






Nun die nächste Frage an Seraina Bauert:

Was für Kriterien hast du bei der Bonsaiwahl?

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